Neues von der Stadtlohner SPD und aus dem Kreis Borken

21. Regionalkonferenz Duisburg

 

In der Duisburger Mercatorhalle bog die SPD bei ihrer Suche nach einer neuen Parteiführung am 07.10.2019 bei der 21. Regionalkonferenz auf die vorläufige Zielgerade ein. Zweieinhalb Stunden lang präsentierten sich die sieben Kandidaten-Paare vor weit über 1000 Mitgliedern. Die Anhänger der Sozialdemokrat*innen erlebten eine muntere Konferenz ihrer Partei.

 

„Mir ist die Wahl nicht leichter geworden“, so die Aussage einiger Genossinnen und Genossen aus dem Kreis Borken die mit dem Bus angereist waren.

 

Hier einige Impressionen von der gelungenen Veranstaltung, welche uns freundlicherweise Manfred Kuiper auszugsweise von seinem Foto-Blog www.kuiper.nrw zur Verfügung stellte.

 

Unabhängige Beratung für Menschen mit Behinderungen in Ahaus und Borken gesichert

 

Nach dem Grundsatz „Betroffene beraten Betroffene“ arbeiten seit 2018 die Beratungsstellen der
„Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“ (EUTB). Deren wertvoller Beitrag zur besseren
Teilhabe von Menschen mit Behinderungen wird dauerhaft finanziert und aufgestockt. Das hat der
Deutsche Bundestag am Donnerstag mit dem Angehörigenentlastungsgesetz beschlossen. Jetzt
fehlt nur noch die Zustimmung des Bundesrates.
„Im Kreis Borken gibt es aktuell zwei unabhängige Beratungsstellen: eine in Ahaus und eine in
Borken. Ihre Arbeit ist ein wichtiger Baustein für eine inklusive Gesellschaft. Für alle dort Aktiven
sowie Ratsuchenden ist das heute ein richtig guter Tag“, erläutern die SPD-Bundestagsabgeordneten
Ingrid Arndt-Brauer und Ursula Schulte.
In den unabhängigen Beratungsstellen werden Menschen mit Behinderungen und deren
Angehörige insbesondere durch Menschen mit Behinderungen beraten (sogenanntes „Peer
Counseling“). Dadurch wird ein partnerschaftlicher und niedrigschwelliger Austausch auf
Augenhöhe ermöglicht. Die kostenfreie Beratung umfasst alle Rehabilitations- und
Teilhabeleistungen und informiert über mögliche Leistungsansprüche nach den
Sozialgesetzbüchern, zu Ansprechpartnern und den zuständigen Rehabilitationsträgern. Bisher war
dieses Angebot bis zum 31. Dezember 2022 befristet.
„Dass die Arbeit der unabhängigen Beratungsstellen nun kein Ablaufdatum mehr hat, ist eine gute
Nachricht. Noch besser ist es, dass die Beratungsstellen künftig auch mehr Geld erhalten.
Bundessozialminister Hubertus Heil hat durchgesetzt, dass die Mittel ab 2023 um etwa zehn Prozent
auf 65 Millionen Euro pro Jahr erhöht werden“, so Arndt-Brauer und Schulte.
Erfahrungen zeigen, dass die Leistungsträger durch die Arbeit der unabhängigen Beratungsstellen
deutlich entlastet werden. Denn oft sind die Ratsuchenden bereits bestens auf ihre Termine bei
Behörden und Verwaltungen vorbereitet und werden nach Bedarf auch von Beratenden der EUTB
begleitet. Trotz dieses wertvollen Angebots gilt: Die Rehabilitationsträger haben weiterhin die
Pflicht, Leistungsberechtigte gut und umfassend zu beraten.

Ursula Schulte, MdB
Mitglied des Deutschen Bundestages

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